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Gemeinsam nach den Sternen greifen

Weltraumtechnik und irdische Innovation helfen, medizinische Versorgung zu verbessern.


Das Institut für Robotik und Mechatronik des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und CUREosity haben sich erneut getroffen, nachdem ein erstes Treffen bereits im Mai in Oberpfaffenhofen stattgefunden hatte. Ziel ist es, sich über potentielle Projekte auszutauschen und neue Lösungen zu entwickeln, um die medizinische Versorgung für Patienten zu verbessern.


Bereits im Mai 2022 besuchten unser CEO Thomas Saur und unser Sales Manager Marcel Goldstein das Institut für Robotik und Mechatronik in

Oberpfaffenhofen, Bayern. Das Team des Instituts für Robotik und Mechatronik stellte uns seine beeindruckenden Lösungen und Prototypen aus dem Innovationsprojekt VVITA vor. Auch der anschließende Austausch eröffnete bereits neue Perspektiven zukünftiger Kooperationsmöglichkeiten.


Vor zwei Wochen durften wir zudem Dr.-Ing. Christian Nißler und Markus Nowak, beide Wissenschaftler des Instituts für Robotik und Mechatronik, bei uns begrüßen. Robert Klarner (Koordinator Technologietransfer/ Wirtschaftskooperationen Süd) schaltete sich per Videocall hinzu. In einem spannenden Praxis-Workshop konnten wir uns über aktuelle Projekte austauschen und gegenseitig aktuelle Entwicklungen ausprobieren. Wir sprachen über technische Entwicklungen im Bereich der KI und Robotik sowie über deren Anwendung im Therapiebereich.


Übrigens: In Zukunft planen wir noch weitere Veranstaltungen im Rahmen des Space2Health Netzwerks. So haben wir beispielsweise an der INNOspace Jahreskonferenz 2022 am 6. September in Bonn teilgenommen. INNOspace und das dazugehörige Netzwerk Space2Health wollen Wissen aus der Raumfahrt anderen Wirtschaftsbereichen zugänglich machen und insbesondere auch für bessere medizinische Versorgung nutzen.


Über das DLR in Oberpfaffenhofen


Als der mitarbeiterstärkste Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), zählt das Gelände in Oberpfaffenhofen zu den größten Forschungszentren in Deutschland. Insgesamt 13 wissenschaftliche Einrichtungen und Institute sind auf dem Areal außerhalb von München beheimatet. Derzeit beschäftigt das DLR am Standort rund 1800 Mitarbeiter. Schwerpunkte des DLR Oberpfaffenhofen sind unter anderem die Beteiligung an Weltraummissionen, die Klimaforschung, die Erdbeobachtung, der Ausbau von Navigationssystemen und die Weiterentwicklung der Robotertechnik.


Das Robotik und Mechatronik Zentrum (RMC)


Das in Oberpfaffenhofen beheimatete Robotik und Mechatronik Zentrum (RMC) ist weltweit eines der größten und bedeutendsten Forschungszentren für angewandte Automation und Robotik. 2016 wurde hier ein neues und modernes Forschungsgebäude für die Roboter-Forschung eröffnet. Der Forschungscluster vereint drei Institute, mit dem Institut für Systemdynamik und Regelungstechnik und dem Institut für Robotik und Mechatronik vor Ort. So werden neue Technologien konstruiert, die nicht nur für Forschung und Industrie genutzt werden können, sondern langfristig auch den Alltag von uns allen erleichtern sollen. Was sich für den Laien wie Stoff aus einem Science Fiction-Roman anhört, beginnt im DLR bereits Wirklichkeit zu werden. Von autonomen Elektrofahrzeugen, über den Next Generation Train, Marsrovern für die Erkundung des roten Planeten, bis hin zum humanoiden Roboter.



Im Forschungsprojekt (VVITA) des Instituts für Robotik und Mechatronik werden Muskelsignale z.B. von Patientinnen und Patienten mit Amputationen der oberen Gliedmaßen getrackt und über intelligente Algorithmen ausgewertet werden. Diese Signale sollen genutzt werden, um dem Patienten in einem virtuellen Umfeld die Nutzung des amputierten Körperteils zu ermöglichen und so die Rehabilitation zu fördern.

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